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Sonntag, 18. August 2019

Interchange: National Quitfestival Südafrika - und ich bin (fast) dabei



Final

Als ich im letzten Jahr meine "alte" Heimat Südafrika besucht habe, habe ich mich natürlich mit meinen Textilkunstkolleginnen der Gruppe Fiberworks getroffen. Ein paar Wochen später hat mich ein Mitglied der Golden Rand Quilters Guild aus Johannesburg kontaktiert und angefragt, ob es ein Interesse gibt an einer Quilttriennale Südafrika - Deutschland -Irland teilzunehmen während des National Quiltfestivals "Interchange -Threads connect" in Johannesburg August 2019. Ich habe den Kontakt zur deutschen Patchworkgilde hergestellt und bald schon gab es eine Ausschreibung, an der ich teilgenommen habe. Jetzt sind 29 Quilts aus Deutschland beim Festival in der Ausstellung und Meine Arbeit: Fäden verbinden.....Farbwechsel - colourful interchange... ist auch dabei. Ich freu mich. Wie gerne wäre ich selber hingefahren.....

https://www.quiltsouthafrica.co.za/interchange-threads-connect
Danke an Uta Lenk, die die Arbeiten nach Südafrika begleitet und jetzt auf Instagram regelmäßig berichtet.






Hintergrund ist ein Wholecloth Stück, dass ich mittels Reservierungstechniken  durch Siebdruck bearbeitet habe.
Auswahl des Ausschnitts
 Daraus wurde dann ein geeigneter Ausschnitt entsprechend der Ausschreibungsmaße ausgesucht.

Detail Maschinenstickerei
Die Details wurden mit Hand- und Maschinenstickerei hervorgehoben und bieten viel Raum für die Interpretation der Betrachter. Es finden sich eine Mutter mit Baby auf dem Schoß. Eine in afrikanischer traditioneller Tracht gekleidete Person, Gesichter, Masken, Halsschmuck. Und vieles mehr, wenn man nur lange genug schaut.




 Und hier geht es zum Bericht von Uta Lenk der Patchwork-Gilde https://www.facebook.com/groups/261354490692043/
und des Festivals https://www.quiltsouthafrica.co.za/interchange-threads-connect



Sonntag, 30. Juni 2019

Stoffspielereien - Thema AFRIKA

Heute ist AFRIKA das Thema bei den Stoffspielereien. Hm, da muss ich ja mitmachen und nutze die Gelegenheit einige meiner älteren Arbeiten zu zeigen, die in meiner "Afrikazeit" entstanden sind.
Ich habe mit meiner Familie von 1996 bis 1999 in Lesotho gelebt und gearbeitet und von 2001-2005 in Südafrika. In dieser Zeit sind wir viel im südlichen Afrika gereist. Zuletzt war ich im letzten Jahr in der Region und habe meinen Mann ein Stück auf seiner Afrikareise auf dem Motorrad begleitet. Hier habe ich kurz berichtet. Und die nächste Reise ist auch schon wieder in der Vorbereitung. Das Motorrad ruft schon.

Afrika ist immer noch ein Teil unseres Lebens und gerade ist der Sohn wieder auf dem Sprung nach Westafrika, wo er für eine deutsche NGO eine Weile arbeiten wird.

Ich hatte großes Glück und bin während der Zeit in Lesotho zuerst mit Patchwork, dann aber ganz schnell mit Textilkunst in Berührung gekommen. Und als wir dann an die Ostküste nach Südafrika gezogen sind, war ich im Paradies und Mekka der tollen Textilkünstlerinnen angekommen. Schnell wurde ich Mitglied der Gruppe Fibreworks, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Textilkunst einem breiteren Publikum bekannt zu machen und regelmäßige Ausstellungen in  Galerien  und auf Quiltfestivals zu zeigen. In 2004 haben wir die Ausstellung Major Minors nach Deutschland gebracht und in München bei Quiltettextilkunst ausgestellt.

Nach der Rückkehr habe ich noch lange versucht, meine Eindrücke und mein Heimweh textil zu verarbeiten.

African Landscape

Afrikanische Landschaft.  Stoffcollage, handbestickt.




Pflanzen , Applikation


Imithi - In praise of the trees
 Einheimische Baumarten, entstanden im Rahmen eines BOM, Handapplikation





Tiere

Jungle Lion

Aber auch Themen wie Witchcraft - Zauberkräfte

Das hat mich sehr bewegt. Ich habe im ländlichen Raum gearbeitet, aber auch mit Menschen in der Stadt. Aber letztendlich glaubten alle ganz stark an Zauberkräfte, unabhängig welcher Konfession sie angehörten oder welchen Bildungsstand sie hatten. Jeder Schicksalsschlag, jedes unerklärbare Ereignis wurde den Ahnen oder Zauberen zugeordnet. Das machte vieles sicherlich erklärbarer oder erträglicher, aber es enthob auch der Verantwortung. Man musste sich keine großen Gedanken machen, wieso ist das jetzt so und wie hätte man es verhindern können, bzw. was kann man ändern, um es beim nächsten Mal anders oder besser zu machen.


Bewitched



Afrika ist für viele sicherlich erstmal tolle Landschaft, exotische Pflanzen und eine reichhaltige Tierwelt. Für andere sehr problembehaftet und wird mit Armut und Ungleichheit sowie Korruption in Verbindung gebracht.

Man findet große Armut und unvorstellbaren Reichtum, hohe Kriminalität, aber auch vor allem ganz normale Menschen mit einem normalen Alltag.

Valley of the 1000 hills

Durban beach front

Das zeigt die Gegensätze. Andererseits wurde landwirtschaftliche Beratung damals schon, auch in ländlichen Gebieten,  per Handy und SMS durchgeführt.  In vielen Dingen war oder ist man dort viel weiter, auf anderen Ebenen zurück. Es gibt nicht Afrika. Sondern ganz viele Facetten. Dieser Quilt heisst "Gegensätze" und hat genau das zum Thema, aber auch den Gegensatz Südliches Afrika - Deutschland.

Gegensätze III

Das dunke und graue überdeckt langsam die Helle und Freudigkeit Afrikas. So fühlte sich unser Sohn, als er mit 16 Jahren nach Deutschland umziehen musste. Textilcollage, Hand- und Maschinenbestickt und gequiltet.

Gerne haben wir mit Freunden die Wochenenden in Zululand am Ufer des Tugela Fluss verbracht. Auch davon ist ein Quilt entstanden.

Msinga

Tugela

Tugela shores


Afrika ist eine Herausforderung. Je nach dem wo man ist. Ich habe so viel gelernt dort und hoffe, dass ich mir auch vieles "rübergerettet" habe. Ich brauche nicht höher, weiter, schneller. Ich habe gelernt, sich hinzusetzten und sich an dem zu freuen was man hat. Ich habe eine andere Einstellung zur Zeit erfahren dürfen. Aussage eines schwarzen Kollegen: " Ihr Deutschen seid schon komisch. Ihr meint ein Meeting müsse beginnen, nur weil die Zeiger einer Uhr eine bestimmte Position einnehmen. Das macht doch gar keinen Sinn. Das Meeting kann doch erst beginnen, wenn alle Leute da sind." Ja, es ist alles eine Frage der Perspektive. Das hilft mir heute sehr in meinem Job mit internatioalen Studierenden. Sie bringen alle verschiedene Erfahrungen und Perspektiven mit. Und es ist es wert, seine eigenen mal zu hinterfragen und eine andere Perspektive einzunehmen.
Auch fand ich interessant, dass die Schwarzen uns Weiße auch nur schwer auseinander halten können. Für sie sehen Weiße alle gleich aus. Verrückt, oder????

Gabi  sammelt und verlinkt diesen Monat auf ihren Blog Made with Blümchen  https://www.madewithbluemchen.at/, alle Beiträge zum Thema AFRIKA.
Vielen Dank für das Thema liebe Gabi. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, in alten Fotos zu stöbern und einige Beispiele herauszusuchen.

Die Stoffspielereien

Mach mit, trau dich, sei dabei! Die Stoffspielereien sind offen für alle, die mit Stoff und Garn etwas Neues probieren wollen. Es geht ums Experimentieren und nicht ums Perfektsein, denn gerade aus vermeintlich „misslungenen“ Experimenten können wir im Austausch jede Menge lernen. Lass dich gerne vom monatlich vorgegebenen Thema inspirieren und zeig deine Ideen dazu.

Jeden letzten Sonntag im Monat sind die Stoffspielereien zu Gast bei einer anderen Bloggerin. Dabei kommen wir ohne Verlinkungstool aus: Schreib einfach einen Kommentar mit dem Link zu deinem Beitrag im jeweiligen Blogpost der Gastgeberin. Sie fügt die Links im Lauf des Tages in ihren Beitrag ein - ganz persönlich und individuell.

Bist du nächstes Mal auch dabei?

Die nächsten Termine
29.09.2019: „Miniatur" bei Feuerwerk bei Kaze https://feuerwerkbykaze.blogspot.com/ 
27.10.2019: "Handweben" bei Schnitt für Schnitt http://schnittfuerschnitt.de/ 
24.11.2019: (Thema noch nicht fix) bei Nähzimmerplaudereien https://naehzimmerplaudereien.com/ 
Einen Überblick über die bisherigen Stoffspielereien findest Du bei „Siebensachen zum Selbermachen“.

Samstag, 25. Mai 2019

Stoffspielereien: Heimat


Was bedeutet Heimat? Diese Frage stellt heute Susanne (nahttlust) als Gastgeberin der Stoffspielereinen. 

Was bedeutet Heimat für mich? Die ich schon so oft umgezogen bin, auch mehrfach ins Ausland.
Wo ist Heimat, dort, wo man ursprünglich herkommt/aufgewachsen ist? dort, wo einen das Studium, die Arbeit oder sonst was hinverschlagen hat? dort, wo die Familie lebt? dort, woran man sich gerne erinnert?
Ich komme aus dem Rheinland. Aber ist das meine Heimat? Ich wohne schon 30 Jahre nicht mehr dort - länger weg als dort. Ich habe insgesamt 10 Jahre im Mittleren Osten und Südlichen Afrika gelebt. War dort meine Heimat? Meine Großeltern waren Flüchtlinge. Sie waren heimatlos. Daheim war für sie immer der Ort, von wo sie geflüchtet sind. Das hat auch mich geprägt. Ich habe früh gelernt, dass nichts garantiert ist im Leben. Ich fühle mich schnell überall wohl, kann mich gut einfügen, kann aber genauso gut  auch wieder gehen. Habe selten das Gefühl, wirklich dazuzugehören. Jetzt bin ich schon 15 Jahre  am Stück am gleichen Ort - in Nordhessen. So lange wie noch nie irgendwo. Das macht mich gerade unruhig. Ich könnte mir gut vorstellen, zu packen und mal wieder ganz woanders neu zu starten. Das Thema Heimat geht schon ein bischen unter die Haut, da ich dann immer hinterfrage. Ich glaube, Heimat ist für mich gar kein Ort, sondern eher ein Gefühl. Es kann ein Geruch sein, eine Musik, oder der kölsche Dialekt. Dabei bekomme ich dann doch Heimatgefühle. Ich hatte nie Heimweh früher  --- außer zur Karnevalszeit  ---- Aber das ist schon lange vorbei. Im Ausland waren Jahreszeiten Heimat. Wenn es immer schönes Wetter hat und der Himmel immer strahlend blau ist, sehnt man sich nach dem Wechsel der Jahreszeiten.  Nachdem kuscheligen Gefühl der Vorweihnachtszeit.

Bei unserem Round Robin #2 war Heimat eines der vorgegebenen Themen. Da habe ich mich schon ein wenig schwer getan. Wie defineirt man Heimat? Wie setzt man es textiol um? Aber am Ende ist es mir doch ganz gut gelungen. In verschiedenen Panels habe ich veschiedene Bezugspunkte zu meinem Heimatgefühl dargestellt.

Dieses Panel steht für gemeinsames Weihnachten und Familienfeste. (Fototransfer)


Hier ist ein Stadtplan mit Fototransfer auf Stoff aufgebracht. Im Hintergrund sind Begriffe aufgestickt, die ich mit Heimat verbinde. z. B. auch Humor. Damit meine ich, man kann über die gleichen Dinge lachen, man wird verstanden, hat die gleiche Denke. Ganz wichtig.


Hier habe ich ein afrikanisches Dorf dargestellt und die tollen und intensiven Farben im südlichen Afrika. Dort war eine zeitlang unser Lebensmittelpunkt und für unsere Kinder ist dies Heimat.




Die Panels sind im Rahmen des 2. Round Robins unserer Textilkunstgruppe TexARTists entstanden.

Und hier geht es zum Blog Nahtlust. Dort sammelt Susanne heute alle Beiträge zum Thema Heimat. 

Danke Susanne für das spannende Thema, das immer wieder  neu zu denken anregt.


Die Stoffspielereien

Mach mit, trau dich, sei dabei! Die Stoffspielereien sind offen für alle, die mit Stoff und Garn etwas Neues probieren wollen. Es geht ums Experimentieren und nicht ums Perfektsein, denn gerade aus vermeintlich „misslungenen“ Experimenten können wir im Austausch jede Menge lernen. Lass dich gerne vom monatlich vorgegebenen Thema inspirieren und zeig deine Ideen dazu.

Jeden letzten Sonntag im Monat sind die Stoffspielereien zu Gast bei einer anderen Bloggerin. Dabei kommen wir ohne Verlinkungstool aus: Schreib einfach einen Kommentar mit dem Link zu deinem Beitrag im jeweiligen Blogpost der Gastgeberin. Sie fügt die Links im Lauf des Tages in ihren Beitrag ein - ganz persönlich und individuell.

Bist du nächstes Mal auch dabei?

Die nächsten Termine
30.06.2019: "Afrika" bei made with Blümchen https://www.madewithbluemchen.at/ 
29.09.2019: „Miniatur" bei Feuerwerk bei Kaze https://feuerwerkbykaze.blogspot.com/ 
27.10.2019: "Handweben" bei Schnitt für Schnitt http://schnittfuerschnitt.de/ 
24.11.2019: (Thema noch nicht fix) bei Nähzimmerplaudereien https://naehzimmerplaudereien.com/ 
Einen Überblick über die bisherigen Stoffspielereien findest Du bei „Siebensachen zum Selbermachen“. .

Freitag, 31. August 2018

Das pralle Leben pflücken - Sommerpost 2018

So wie der Sommer, geht auch die Postkunstaktion im Sommer 2018 bald zu Ende. Die Umschläge mit den 15x15 Collagen sind im Kasten und hoffentlich bei allen angekommen. Etwas wehmütig war's mir schon. Ich habe meine diesjährige Traumreise verarbeitet. Der Mann hatte sich ja eine Auszeit gegönnt und ist mit dem Motorrad durch das Südliche Afrika gereist. Und im Februar/März habe ich ihn dann 3,5 Wochen begleitet. Es war herrlich. Da wir insgesamt 7 Jahre in Lesotho und Südafrika gelebt haben, sind wir in der Zeit auch sehr viel in der Region gereist. Aber das Land mit dem Motorrad zu erkunden ist doch nochmal eine andere Hausnummer. Es hat so viel Spaß gemacht, und neue Perspektiven geöffnet. Hier habe ich bereits darüber berichtet.



Das pralle Leben pflücken - das könnte glatt mein Motto werden!!!



African Adventure. Ja - es war ein Abenteuer. Nach 9 Jahren wieder nach Südafrika, nach einem Motorradunfall und folgender  3-jähriger Fahrabstinenz einfach für die Tour zusagen. Ich hatte mir zwar als Alternative noch schnell einen internationalen Führerschein gekauft, damit ich zur Not mit einem Mietauto hinterherfahren kann, aber et hätt joot jejangen (wie die Rheinländerin sagt). Es hat sich sofort richtig und toll angefühlt. Und los ging's. Wir hatten eine tolle Tour, für uns als Paar, für unser Trauma und auch dafür, dass wir jetzt besser wissen was geht, was nicht und wohin wir noch wollen.










Ich komme ja eigentlich aus dem textilen Bereich und habe mich mit dieser Sommerpostaktion wieder aus meiner Komfortzone locken lassen. Es war toll. Danke an Michaela und Tabea, die sich das alles ausgedacht haben und wieder ganz klasse organisiert haben. Danke auch an Gruppe 11. Ich habe bisher wunderschöne 15x15 Collagen bekommen, eine schöner als die andere. Hier habe ich sie beriets gezeigt (bis auf eine, die noch nächste Woche kommt.)

Zuerst wurde für den Hintergrund - eine feste Graupappe - mehrere Schichten Acryllasur aufgetragen. Auf Maß geschnitten 15 x 15. Das ist ja für mich schon eine wahnsinnige Herausforderung. Aber egal. Weiter....





Dann ging es an die Gestaltung der Collagen. Ich sammle ja bei jeder Reise alle Schnippelchene, Ästchen und Steinchen und so, weil ich eigentlich immer ein Reisebuch zur Erinnerung machen möchte. Ich habe es noch nie gemacht. Aber jetzt die Collagen. Südafrika ist so vielseitig. Grüne Berge, der Ozean, die Delphine, die wunderschönen anmutigen Giraffen, die wahnsinnige Landschaft.



Oh, das wellt und wölbt sich. Also es war ein langer Prozess bis alle Schichten immer wieder trocken und glatt waren. (Upps WERBUNG. Ungewollt und unbezahlt).

Ich habe verschiedenen Techniken verwendet, um die Motive auf den Hintergrund zu bekommen: Collagen aus ausgeschnittenen Motiven aus Prospekten und Zeitschriften, die ich entweder aufgeklebt oder per Transfertechnik aufgetragen habe. Bei der Transfertechnik wird das Bild mit einer Transferpaste eingestrichen und auf den Hintergrund "geklebt". Am nächsten Tag kann das Papier mit einem feuchten Tuch oder mit den Fingerkuppen abgerubbelt werden. Die Farbe bleibt auf dem Pappier - ABER - seitenverkehrt. Diese Technik verwende ich sehr gerne in meinen textilen Arbeiten. Aber auf einer Papiercollage musste ich mich umstellen. Da kann es natürlich passieren, dass sich auch der Untergrund wieder verändert oder wieder ganz verschwindet. Weiterhin habe ich gestempelt und gerubbelt (Frottage), auch Ölstifte kamen zum Einsatz. Dadurch entstanden die Bubbles. Insgesamt war es ein längerer Prozess, da die vielen Schichten immer wieder Trocknungszeiten verlangten.




Die Vorlage ist schon ziemlich alt, aber immer gerne im Einsatz. Eine gelochte Pappe.

Dann noch fix Karten für die Teilnehmerinnen gemacht. Ja, das Fieber hat auch mich gepackt. Es war einfach nur toll. Ich konnte über den Sommer in der Hitze abtauchen und mich meinen Collagen und Karten widmen. Viel mehr ging auch nicht. (Im Garten war es zu heiß und außerdem wollte ich das trockene Elend auch gar nicht so sehen.)





Ja, und dann konnte ich mich auch noch an den Umschlägen auslassen. Dafür habe ich gestempelt und  Papiere der letzten Gelantinedruckaktion verwendet. Und als Abschluss die Briefmarke aus Südafrika.





Ja, und jetzt verlinke ich noch zum Post-kunst-werk-blog von Tabea und Michaela. Hier zeigen alle ihre super schönen Traumreise-Collagen und man weiß gar nicht von wem man sich mitnehmen lassen möchte.


Sonntag, 1. April 2018

Frühlingspost 2018 - Blogpause beendet.






Nach einer wundervollen Motorradreise in Südafrika, wo ich den Mann auf seinem Roadtrip durch Afrika für drei Wochen begleitet habe, bin ich wieder im Alltag angekommen.


 - Und habe ich an die Temperaturen hier gewöhnt - 



Deshalb fiel mir der Einstieg in die Frühlings-Postkunstaktion von Michaela und Tabea auch nicht so leicht bei einem Temeraturunterschied von 30 Grad.

Unterwegs habe ich die Teilnehmerinnenliste bekommen und gesehen, dass ich schon in der dritten Woche eingeteilt bin. Oh, Schreck. Dann habe ich unterwegs plötzlich ganz viele Farben gesehen, die „sanfter Morgentau“, die vorgegebene Farbe sein könnten. 
Handtücher, Badeinrichtungen, Kerzen, Deko allgemein, Himmelfärbungen ….. 







Zuhause angekommen wurde  entschieden selber zu mischen.
Letzte Woche dann war ich schon fast an der Bürotür als mir siedend heiß einfiel, dass ich die Ofentür nicht geschlossen hatte. Upps, der Klassiker. Also wieder zurück gelaufen zum Auto und Richtung Haus gebraust. Dabei habe ich einen wunderschönen Morgenhimmel gesehen. Da wusste ich sofort was mit „sanfter Morgentau“ gemeint ist. Herrlich. Toll, dass ich um diese Uhrzeit mal in die andere Richtung fahren musste. Sonst wäre mir diese tolle Himmelsfarbe entgangen. Leider konnte ich kein Foto machen, da ich in Eile war und das Haus schon in hellen Flammen vor mir sah.
Danach ging dann alles ganz schnell. Farbe konnte gemischt werden. Benutzt habe ich Arcylfaben.



Mischungsverhältnis


Dann musste die Art der Walze und das/die Motive ausgesucht werden.



Beim Strandspaziergang habe ich dieses wunderschöne Schwemmholz gefunden. Das sollte es sein.



Leider habe ich nur Fotos gemacht und es aus Platzmangel nicht mitgenommen. Darüber habe ich mich den Rest der Reise geärgert, aber es wurde ein toller Ersatz gefunden. Über das making of berichte ich nächste Woche, wenn alle ihre Post bekommen haben.

Ich habe jetzt schon zwei tolle Papierbögen bekommen. Von Sigrid und Alexandra.

Sigrid #lilaperle58

alexandra #puppemännchen

Hier geht es zur Linkliste der Frühlingspost 2018 wo alle ihre Werke und Arbeitsweisen zeigen.

Die Post ist unterwegs und nächste Woche erzähle ich dann vom Walzenprozess.

Und wer die tolle Arbeit von Tabea und Michaela finanziell unterstützen möchte kann hier erfahren wie es geht.

Als Dank flattert einem dann auch so ein schönes Päckchen ins Haus.