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Montag, 13. Januar 2020

Ins neue Jahr gerutscht - ein gelbes vielleicht????

Huch, jetzt sind wir schon mitten im Januar angekommen. Die Zeit fliegt. Ich habe gerade eine ZwischendenJahrendurchhängrumlümmelzeitphasehinter mir. Habe mich zum Jahresende noch kurzer hand bei Frau Crafteln zu einem Schnittanpassungskurs angemeldet und letzte Woche bei Onlinekonferenz "Patchworkfragen" bei Uta Hanson reingehört und dabei tatsächlich bei Marianne Körner einen Zugang für ein ganzes Jahr gewonnen. Ach ich Glückspilz!!!! So kann das neue Jahr weitergehen. Es ist schon mal gut gestartet. Eigentlich war ich wenig kreativ. Habe viel gelesen, gelümmelt, hatte Besuch, war zu Besuch und habe mich mit lieben Freunden und Familie getroffen, gut gegessen und Spaß gehabt. Was will frau mehr. Jetzt ist der Alltag wieder da und die Kraft und die Kreativität aber auch. Herrlich!!!! Deshalb habe ich auch gleich neue Projekte gestartet:
Ich möchte gerne an zwei Ausschreibungen teilnehmen und mich an einer Ausstellung  bewerben. Dafür müssen aber alle Arbeiten noch gemacht werden......(hüstel)
Dann muss der Round Robin Nr. 4 fertig werden. Da steht auch vielleicht eine Ausstellung an.
Ja, und Schnittanpassung will ich lernen, damit ich mir endlich passende Kleidung nähen kann. Vielleicht aus meinen selbstgestalteten Stoffen???? Wer weiß.

Und dann habe ich noch ein persönliches Projekt gestartet.

GELB

Ja, gelb. Das war eine der NoGo-Farben für mich bisher. Keine Ahnung warum, aber gelb fand ich immer doof. Kotzgelb, Gelb vor Neid. Eine aggressive Farbe.

Und dann habe ich im letzen Jahr an der 30-Tage-ART-Challenge von Marianne Körner teilgenommen. Mein Thema war "Frühlingsstrukturen".  Die Challenge war im März oder so. Fertiggestellt habe ich die Arbeit aber erst im Spätsommer. Und da ich sehr viel draußen bin, ist mir aufgefallen wie sich im Laufe des Jahres die Farbe GELB in der Natür verändert. Und egal wie sie aussieht, dieses Naturgelb ist eine wunderschöne Farbe und sie ist mir sehr sympatisch geworden.  Also werde ich sie übers Jahr beobachten, sie wird mich begleiten. Ich habe mir ein Skizzenheft angelegt (leider immer noch kein selbstgestaltetes, kommt aber sicherlich auch noch). Und vielleicht werden einige Beobachtungen auch textil umgesetzt. Ich bin sehr gespannt, wie es sich entwickelt. Jetzt im Januar findet man gelb leuchtende Bäume und Äste, dies kommt meist von Flechten.



Flechten sind symbiotische Lebensgemeinschaften zwischen einem oder mehreren Pilzen, den so genannten Mykobionten, und einem oder mehreren Photosynthese betreibenden Partnern. Dies  sind in der Regel Grünalgen oder Cyanobakterien.
Diese Lebensgemeinschaft wird durch ungünstige Umweltbedingungen, in denen sich keiner alleine ernähren könnte (sog. Hunger-Symbiose) gefördert. Spannend. Und gerade sehe ich überall Flechten, sammle Äste und schaue genauer hin. Sie gefallen mir sehr gut und ich kann mir vorstellen, diese textil umzusetzen.

Hier habe ich auch schon so ein wenig über Gelb philosopiert. Vielleicht ist hier die Idee zu meinem Jahresprojekt entstanden????

Ich wünsche euch allen ein wunderschönes, gesundes, kreatives, aufregendes, herausforderndes und vor allem ein glückliches Jahr 2020.


Montag, 21. Januar 2019

Use what you have - nutze was du hast

Dieses Jahr war ich im Dezember und bis Anfang Januar ziemlich ausgeknockt. Eine fiese Erkältung in den verschiedensten Facetten hatte mich fest im Griff. Dabei hatte ich  mir soviel vorgenommen für die freien Tage, stattdessen habe ich mir Jahresrückblicke angeschaut und viele Blogs gelesen und mir die guten Vorsätze anderer verinnerlicht.

Dann als die Energie zurückkam, wurde entrümpelt. Unfassbar, was ich alles in meinem Arbeitszimmer angesammelt habe. Stoffe, Papier, Pappen, Plastik, Materialien,......
Soviele Leben habe ich gar nicht, um das alles verarbeiten zu können.

Ich habe mich von vielem verabschiedet. Dennoch ist genug da. In meinen afrikanischen Jahren habe ich gelernt, dass Kreativität durch Mangel entsteht....

Mangel leide ich mit Sicherheit nicht. Aber ich habe in diesem Jahr vor, das zu nutzen, was ich habe und nach Möglichkeit so wenig wie möglich neu dazuzukaufen.

Deshalb werde ich meine eigene Herausforderung annehmen und mich von meinen gehorteten Schätzen inspirieren lassen und sie weiter verarbeiten.

Gleich zu Jahresbeginn habe ich eine schöne Schachtel gestaltet für die Washi Tapes. Klar, dass ich die Pralinen erstmal aufessen musste, um an die Schachtel zukommen.




Der hässliche Kalendereinband wurde hinter einer schönen Collage versteckt.



 Geburtstagskarten bestickt. 




Im letzten Jahr habe ich ja schon begonnen Stoff abzubauen, in dem ich einige Lasagnequilts genäht habe, die zu runden Geburtstagen und Weihnachten verschenkt wurden.



Letzte Woche habe ich mir dann auch noch ein Lasgangequilt für das Sofa in meinem Arbeitszimmer genäht. Der Bezug vom Draußensofa gefällt mir farblich so gut, dass ich ihn so ähnlich nochmal für mich gemacht habe. Hier habe ich diesen schon gezeigt. 



Das war mal ganz schön, hatte auch etwas Meditatives, was zu der Zeit sicherlich gut für mich war.  (Leider habe ich gar nicht von allen Fotos gemacht, da sie auf den letzten Drücker fertig wurden und gleich als Geschenk weitergereicht wurden). Bei diesem letzten Teil sieht man schon, dass ich schon wieder fitter war und eine Abwandlung eingebaut habe.

In diesen Beiträgen hier und hier habe ich bereits über die Lasagnequilts aus Stoffen aus der Kleiderkiste berichtet. 

Dazu passt auch das Thema der Stoffspielerei in diesem Monat: Ich war einmal...
Am Sonntag sammle ich dazu die Beiträge hier auf dem Blog. In diesen Quilts stecken einige Hemden, Boxershorts, alte Gardienen und eine Hose.

Das waren herrliche und teils besinnliche Aktivitäten, die mich wieder auf die Spur gebracht haben. Platz geschaffen haben für neue Ideen und Muße bringen diese Ideen umzusetzen.

In 2019 wird es wieder eine LaWerra geben, die ich mit organisiere. Am 01. September, um genau zu,  sein. Bewerben können sich Frauen noch bis zum 31. Januar. Mehr Informationen hier: www.lawerra.de 

Bei den TexARTist startet ein neuer Round Robin. Der vierte schon. Diesmal geht es um Strukturen. Jede/r TeilnehmerIn hat sich eine Farbe ausgesucht. Die Idee ist, sich nicht von einem Thema ablenken zu lassen, sondern sich auf Strukturen zu konzentrieren. Meine Farbe ist blau. Der Stoff ist mit Proxion gefärbt und mit Dekaprints bedruckt. (upps WERBUNG ohne Auftrag)



Ab März werden die Teile dann wieder im 2-Monatsrythmus weitergeschickt. Ich werde über die weitere Entwicklung berichten.

Und dann habe ich mir vorgenommen, an zwei Ausschreibungen teilzunehmen und mich für einen Kurs in Speyer - Jette Clover -  im März angemeldet (schon wieder WERBUNG - ohne Auftrag). Oh ich freu mich so.

Kein Rückblick aber ein ganz klarer Blick nach vorne. Das wird ein tolles Jahr.

Dienstag, 16. Oktober 2018

Abschiednehmen im Herbst - bereit sein für Neues

Ich komme gar nicht mehr hinterher zu berichten, so viel passiert, die Zeit rast, es ist was los. Und das Beste ist das herrliche Herbstwetter. Der Nachteil ist, dass ich gerade keine Zeit für nix habe. Außer vielleicht kleine Instaposts.

Aber jetzt ist doch noch  ein kleiner entstanden.

Es ist gerade Semesterbeginn und ich bin viel unterwegs mit den neuen Studierenden aus aller Welt. 
Eine kleine Pause habe ich mir am Wochenende gegönnt und mich auf dem Hofgut Sickenberg mit lieben Gästen getroffen, die Lust und Zeit hatten meine derzeitige Ausstellung dort anzuschauen und einen schönen Nachmittag in einem herrlichen Ambiente im Sonnenschein zu verbringen. Hier habe ich die Ausstellung schon mal angekündigt.












Leider bin ich gerade nicht so gut fotografisch ungterwegs, aber hier bei Ulrike auf ihrem Blog ulkau kann man ihren tollen Bericht dazu lesen. Das Ulrike gekommen ist hat mich sehr gefreut, hat sie doch eine längere Anfahrt. Wir haben uns im August zum erstenmal in Besenhausen getroffen und uns gemeinsam die Ausstellung von LISA (strohzugoldlisa) angeschaut. Hier hat Ulrike auch darüber ganz toll berichtet.

Hier ein paar nachträgliche Bilder aus Besenhausen - einfach nur um die Stimmung einzufangen:




Gestern war ich bei einer Lesung von Christine Westermann zum Thema "Abschied". Das hat mich wieder sehr angepickst.




Es geht nicht nur um den Abschied durch Tod, auch darum, sich von Gewohnheiten oder Lebenssituationen zu verabschieden, oder sich von Konventionen zu befreien.   JAAAAA. Genau das ist es. Ab und zu muss man mal Abschied nehmen und mal entrümpeln. Auch in den Gedanken muss man mal putzen und einfach mal loslassen. Das mache ich gerade und es fühlt sich so gut  an.

Kein Druck. Einfach laufen lassen. Irgendwann entsteht wieder etwas Neues. Der Humor von Christine Westermann ist auch unser Humor. Der Mann und ich sind dann noch lange durch die Altstadt gebummelt und haben erzählt, gelacht und geschmunzelt.



Sonntag, 21. Januar 2018

meine strasse - tell a story#2 - Wochenrückblick

eine aufregende Woche geht zu ende.  der Mann hat sich für die nächsten Monate in südlichere Gefilde verabschiedet, das jahr startete zuerst frühlingswarm mit vielen neuen projekten. Dann ging es stürmisch weiter. pläne sind gemacht, einiges schon auf den weg gebracht. es bleibt Zeit für textiles und neues.

emma von frühstück bei emma hat zu einer blogparade "tellastory" aufgerufen. im Januar ist es "meine Stadt" und diese woche das unterthema "meine straße". Nun ja, eigentlich lebe ich in einem dorf zwischen zwei ganz kleinen städten in nordhessen im dreiländereck hessen-thüringen-niedersachsen. die natur ist herrrlich hier und die größeren städte kassel und göttingen sind gleich um's eck. und meine stadt/dorf ist es eigentlich auch nicht. wir sind zugezogen, zwar schon vor fast 30 jahren, aber zugezogen ist zugezogen. wir sind zum studium hierher gekommen und dann nach jedem längeren auslandseinsatz immer wieder zurückgekommen.  wir leben gerne hier.  mit dem mann (der ja jetzt weg ist) bin ich mehrmals die woche rund um's dorf unterwegs. wir haben verschiedene wege - unterschiedlich lang, mal mehr mal weniger sonnig, je nach lust, zeit und wetterlage. es ist toll, wenn man einfach losgehen kann, ohne lange planung und lange anfahrtswege. ich liebe das. auch mit dem rad ist man hier flott unterwegs oder mit dem kanu auf der werra. im sommer ist es toll, einfach nochmal eine stunde auf wasser.
wenn es stadt sein muss, dann fährt man halt mal in die stadt, aber ich bin immer froh wenn ich wieder in meinem dorf bin.

unsere straße, direkt am bach. das ist wunderschön. es rauscht oder plätschert. manchmal schwillt er zu einem reißenden bach an, im sommer plätschert er so vor sich hin und wenn es ganz kalt ist, friert er auch schon mal zu.




hier ein paar impressionen der verschiedenen Spazierwege. zuerst eine runde durchs dorf mit hühnern, enten und pfau. leider sind die gänse und freilandschweine nicht mehr draußen. das war auch immer ein schöner anblick. aber der nächste sommer kommt bestimmt, dann werden sie sicher wieder da sein.








und letzte Woche sah es so aus


 
 ja, das sind alpakas.

 und noch ne burg in die andere richtung


und nochmal winter




ja, man merkt es ganz deutlich. ich bin ein dorfkind und genieße das leben auf dem land. auf jedem spaziergang schaue ich mir verzückt die landschaft an, die veränderungen während der wechselnden jahreszeiten, die tiere, die mir unterwegs gegegnen. und da fällt mir auf, dass ich gar keine  rinder fotografiert habe. dabei haben wir so tolle verschiedene rassen hier weiden.

#tellastory2018
#naturdonnerstag
#winterlandschaft

Donnerstag, 15. Juni 2017

Internationale Kunst – die documenta 14 ist eröffnet



Es ist wieder Documenta in Kassel.   


Schon seit Wochen werden Kunstwerke in der Stadt aufgebaut. Die Stimmung und Atmosphäre ändert sich während dieser Zeit sehr.  Ich selbst habe über die Documenta einen Zugang zu Kassel gefunden. Seit fast 30 Jahren lebe ich nun (mit Unterbrechungen) in Nordhessen. Bis 2007 war ich in dieser Zeit nur einmal in Kassel. Anfang der 90ger. Ich bin kein Großstadtmensch und mit zwei kleinen Kindern im Schlepp habe ich diesen Besuch in keiner guten Erinnerung. Dann kam die Documenta12. Ich war hin und weg vom Charme dieser Stadt. OK. Die Stadt hat ihr Gesicht in dieser Zeit auch sehr verändert. Ein guter Freund hat mir gesagt, Kassel muss man sich erarbeiten. Das stimmt. Heute mag ich diese Stadt sehr, ihre Vielfalt. Hier liegt vieles so dicht beieinander. Die geschäftige Innenstadt, an die gleich die wunderschöne Karlsaue anschließt. Manche  Ecken erinnern mich an meine Zeit im Mittleren Osten. Andere haben den Charme  und den Lifstyle von Durban. Der Bergpark mit den Wasserspielen spiegelt eine gewisse Ruhe, aber auch Exentrik wieder. Ich liebe den internationalen Flair und die Geschäftigkeit. 

Aber wenn es Documenta hat, ist die Stimmung unvergleichlich. So war ich in dieser Woche auch wieder Documentaluft schnuppern. Ich taste mich langsam heran. 


Vorbei an dem Fremdlinge und Flüchtlinge Monument in Form eines Obelisken von Olu Oguibe auf dem Königsplatz, der sich hier sehr gut einfügt und einem das Gefühl vermittelt, dass er schon immer da war. Mit der Aufschrift "Ich war ein Fremder und du hast mich aufgenommen" in 4 Sprachen appelliert dieses Werk an das Fürsorgeprinzip von uns allen. Weiter zum Friedrichsplatz. Hier gibt es gleich mehrere Kunstwerke im Öffentlichen Raum zu sehen. Schon seit Wochen steigt weißer Rauch aus dem Zwehrenturm und sorgte für Aufregung.



Die argentinische Konzeptünstlerin Marta Minujin hat eine Neuauflage ihres Parthenon der Bücher errichten lassen. Er hat die gleiche Größe wie sein Pendant in Athen. Beeindruckend.







Schon lange gab es Aufrufe für Bücherspenden. Und gibt es immernoch....
Es ist schon erstaunlich, welche Bücher zu den Verbotenen gehören oder gehörten.


Die documenta 14 wurde am Wochenende eröffnet und geht noch bis Mitte September. Ich freue mich schon darauf, mich einen ganzen Sommer lag der Stadt Kassel und den Ausstellungen aus verschiedenen Perspektiven zu nähern und sie mir weiter zu erarbeiten.

Sonntag, 8. Januar 2017

Einfach machen!!!! - Angekommen im Neuen Jahr

Einfach machen!!!!


Ich bin endlich im Neuen Jahr angekommen. Möge es ein kreatives, gutes, gesundes, zufriedenes und glückliches Jahr werden. Mit vielen neuen Eindrücken und spannenden Erlebnissen.



Natürlich habe auch ich mir etwas vorgenommen. Nachdem ich in den letzten beiden Jahren sehr viel experimentiert und ausprobiert habe, Kurse besucht und  gegrübelt und sinniert habe, konnte ich zum Jahreswechsel ganz viel Nachdenken. Mich hatte eine ziemlich fiese Grippe vollkommen ausgeknockt. (Schreibt man das so???).
Im Dezember fing es langsam an, ich hatte keine Energie mehr, ich schleppte mich lange mit einer Blasenentzündung und nervigen Kopfschmerzen dahin, nur das Nötigste wurde erledigt. Ein Lichtblick war die AdventMailART-Aktion zum Thema "Rapportschnitzen". Mein Tag war der 19. Dezember. In weiser Voraussicht, dass es eng werden könnte am Ende, hatte ich bereits ganz früh meinen Stempel geschnitzt und die Karten bedruckt.  




Herrlich, danach konnte ich mich dann täglich an einer wunderschönen Adventskarte erfreuen. Aber kaum hatte ich Urlaub ging die Erkältung los und als wir von unserer Geburtstags- und Weihnachtsbesuchstour durch die Republik bei Freunden und Familie wieder zurück zu Hause waren, ging gar nichts mehr. Eine Woche Bett. Lesen. Nachdenken. Planen. 



Jetzt ist die Energie wieder da und die Motivation gleich mit dazu. Herrlich!!!!
Im letzten Jahr habe ich zwei Designkurse belegt bei Cecile Trentini und Elizabeth Barton (hier und hier habe ich darüber berichtet) und mich mit Siebdrucken, Gellieprint und Collagen beschäftigt. 













Dazu gab es Ausflüge in die Papierwelt – genauer in die Paradies- und Sternenwelt der MailART und ich habe mich auf das Abenteuer LaPassaglia  eingelassen. Beides fasziniert mich und wird mich weiter begleiten. 


Viel Freude hatte ich auch an den Stoffspielereien. Spannend, wie vielseitig die Umsetzung einer Technik oder eines Begriffes ist. 

Und ins Reich des Eco-Printing habe ich mich gewagt. (hier habe ich darüber berichtet).


Im September eröffnete ich mit der Gruppe TexARTists die Ausstellung unseres zweiten RoundRobin-Projektes im Textil- und Rennsport-Museum in Hohenstein-Ernstthal. 


Unsere Textilkunstgruppe TexARTists kommuniziert über eine Yahoo-Gruppe. Wir sind sehr aktiv, arbeiten über das Jahr zu bestimmten Themen oder Techniken und treffen uns einmal im Jahr, planen Projekte, Ausstellungen oder arbeiten zusammen an einer Technik. Ende Januar ist wieder ein Treffen im Atelierhaus des Bildhauers Matthias Rug.



Was liegt da näher, als unter seiner Anleitung Holzstempel zu schnitzen. Ich freue mich schon sehr. Außerdem übergeben wir uns den Startblock eines neuen RoundRobins. Diesmal arbeiten wir zum Thema: Zusammenleben - textil erzählt. Jede/r Teilnehmer/in hat dann ein frei gewähltes Unterthema. Dazu später mehr.

Jetzt ist es doch fast ein Rückblick geworden, dabei wollte ich doch erzählen, was ich alles vorhabe.
In diesem Jahr will ich nun in die Umsetzung starten. Das Gelernte und Verdaute endlich anwenden. Designen, färben, drucken

 --- MACHEN ---

In Südafrika lebte ich in Durban im Textilkunstmekka KwaZulu Natal an der Ostküste und war Mitglied in verschiedenen Gilden und der ganz tollen Textilkunstgruppe Fiberworks. Es gab auch ein tolles Kursangebot von südafrikanischen und internationalen Quilt- und Textilkünstlerinnen, an dem ich gerne teilnahm und mich so super weiterbilden konnte. Zurück in Deutschland war ich Mitglied der Yahoo-Gruppe Alküns. Außerdem beteiligte mich
regelmäßig an Ausstellungen und Ausschreibungen, bis ich berufsbedingt die kreativen Aktivitäten zurückfahren musste. Das war ok. Aber mit der Zeit hatte ich das Gefühl, ich entwickle mich zurück und mir fehlte der persönliche Austausch. 

Ich trat der Gruppe TexARTists bei, die sich gerade neu formierte und belegte Online-Kurse

Nachdem ich das Textilstudio in Speyer  im vorletzten Jahr entdeckte, besuchte ich dort drei Kurse, auch um Gleichgesinnte zu treffen.  

Das habe ich sehr genossen und die kreativen Tore öffneten sich wieder in mir.  

Eigentlich muss man sich einfach nur an die Arbeit machen, die Techniken anwenden und kreativ sein und den eigenen Stil konsequent weiterentwickeln.
Und genau das will ich jetzt tun.

Einfach machen!!!!

Das soll mein Motto für 2017 sein.

Auf der Liste stehen Quilts für die Töchter. Beide werden wohl in diesem Jahr mit der Ausbildung fertig und haben jede einen neuen Quilt bestellt. Außerdem erwarten wir in der Familie eine/n neuen Erdenbürger/in. Auch hier gibt es einen Quilt. Hier kommen dann die Fischstoffe aus der FrühlingsmailART  zum Einsatz. 


Eine neue Herausforderung wird es für mich sein, die Paradieskarten und die Adventskarten zu binden. Papier und Buchbinden ist ein neues Gebiet für mich.

Und das Jahreshighlight wird sicherlich wieder LaWerra am 03. September sein. 

Diese Frauenkunst-Ausstellung, organisiere ich zusammen mit zwei Freundinnen alle zwei Jahre. Dabei bekommen Frauen aus der Region die Möglichkeit,  ihre künstlerischen und kunsthandwerklichen Arbeiten einer größeren Öffentlichkeit zu zeigen. Die Vorbereitungen laufen schon auf vollen Touren und Ende des Monats ist Bewerbungsschluss. Die Auswahl der Teilnehmerinnen ist immer sehr spannend. Leider müssen wir eine Auswahl treffen, da wir nur eine begrenzte Fläche am Veranstaltungsort haben. (hier habe ich über die letzte LaWerra berichtet.)

Dazu kommen sicherlich noch MailART-Aktionen und Stoffspielereien, vielleicht auch ein SewAlong. Wer weiß??

Auf jeden Fall hört es sich schon spannend und vielseitig an.
Neues Jahr!!! Mach dich bereit ---  Ich bin bereit. 

Ich mache!!!