Das 2-Monatsthema bei den TexARTists war "Kälte". Wie stelt man Kälte textil dar? Da ich immer noch im Färberausch bin und mich treiben lasse von der Frage "Was passiert wenn..." habe ich wieder experimentiert. Das ist dabei herausgekommen.
Leider habe ich im Eifer keine Entstehungsfotos gemacht. Aber die Ergebnisse sind so toll, dass ich das auf jeden Fall nochmal machen werde.
Die kristalline Form der Kälte kann man doch sehr gut erkennen, oder? Das klirrt doch richtig!!!
Dazu wird feuchter Stoff auf einer Styrofoamplatte in geknitterten Zuststand fixiert. Mit einem feuten Schaumstoffpinsel streicht man Farbe an verschiedenen Stellen auf. In den Höhen und Tiefen verteilt sich die Farbe unterschiedlich während des Trocknens. Dabei entstehen dann die Strukturen auf dem Stoff. Das Auseinanderfalten und Bügeln anschließend ist ein wahres Highlight.
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Samstag, 11. März 2017
Sonntag, 6. März 2016
Monoprints
Nächstes Wochenende steht das Jahrestreffen des TexARTistgruppe an. Dabei werden wir die Erbegnisse des Round Robins besprechen und unsere neue Ausstellung planen. Hier die Impressionen der letzten Ausstellung im Textil-Und Rennsportmuseum in Hohenstein-Ernstthal.
Wir hatten uns neben den Round Robins auch wieder 2-Monatsthemen auf Zuruf als Gruppenarbeit gegeben. Hier hatte ich schon einmal dazu berichtet, aber nie die einzelnen Techniken vorgestellt. Das will ich jetzt nachholen und heute meine Ergebnisse zum Thema "Monoprinting" zeigen.
Unter Monoprints versteht man Drucke, die man nur einmal in dieser Art drucken kann. Ich benutze dazu eine Glasplatte, auf die ich Acryfarbe auftrage. Darauf lege ich einen Stoff und rolle feste darüber. Man kann auch Bilder auf die Platte malen und dann drucken, entweder auf Papier oder Stoff. Ich drucke auf Stoff.
Hier einige Ergebnisse.
Dabei kann man verschiedene Farben miteinander mischen, bzw. mit verschienden Werkzeugen Muster in den Farbauftrag bringen. Natürlich kann man solange drucken, bis keine Farbe mehr auf der Platte ist, aber jeder Druck an sich ist einmalig. Deshalb Monoprint. Da ich mit Acrybarbe gedruckt habe ist der Griff es Stoffes ziemlich hart. Das macht aber für mich nichts, da ich ihn nicht für Kleidung sondern für Textilkunst, functional art bzw. Taschen weiter verwenden werde.
Weitere Themen waren: Oberflächenmanipulation mit Organza, Cherokee Leaf Printing, Färben mit Tee und Zitronensäure, Eco Printing. Die Berichte meiner Versuche mit diesen Techniken werde ich in loser Folge in den nächsten drei Wochen hier vorstellen.
Wir hatten uns neben den Round Robins auch wieder 2-Monatsthemen auf Zuruf als Gruppenarbeit gegeben. Hier hatte ich schon einmal dazu berichtet, aber nie die einzelnen Techniken vorgestellt. Das will ich jetzt nachholen und heute meine Ergebnisse zum Thema "Monoprinting" zeigen.
Unter Monoprints versteht man Drucke, die man nur einmal in dieser Art drucken kann. Ich benutze dazu eine Glasplatte, auf die ich Acryfarbe auftrage. Darauf lege ich einen Stoff und rolle feste darüber. Man kann auch Bilder auf die Platte malen und dann drucken, entweder auf Papier oder Stoff. Ich drucke auf Stoff.
Hier einige Ergebnisse.
Dabei kann man verschiedene Farben miteinander mischen, bzw. mit verschienden Werkzeugen Muster in den Farbauftrag bringen. Natürlich kann man solange drucken, bis keine Farbe mehr auf der Platte ist, aber jeder Druck an sich ist einmalig. Deshalb Monoprint. Da ich mit Acrybarbe gedruckt habe ist der Griff es Stoffes ziemlich hart. Das macht aber für mich nichts, da ich ihn nicht für Kleidung sondern für Textilkunst, functional art bzw. Taschen weiter verwenden werde.
Weitere Themen waren: Oberflächenmanipulation mit Organza, Cherokee Leaf Printing, Färben mit Tee und Zitronensäure, Eco Printing. Die Berichte meiner Versuche mit diesen Techniken werde ich in loser Folge in den nächsten drei Wochen hier vorstellen.
Samstag, 29. August 2015
TexARTists - eine Vorstellung
Da ich in meinem Post über LaWerra schon auf die TexARTists eingegangen bin, hier eine kurze Einführung zu dieser Gruppe. Wir sind fünf Textilkünstlerinnen und ein Textilkünstler, die sich 2013 zufällig gefunden haben. Seit dem arbeiten wir über's Jahr im Zwei-Monatsrhytmus zu bestimmten Themen (Monatsarbeiten und Round Robin) virtuell als Yahoo-Gruppe zusammen.
2013-14 waren dies bei den Monatsarbeiten Begriffe, die einzelne Mitglieder auf Zuruf nennen, z. B. Jazz an einem Sommerabend, Baumrinde, Kreise, Wellen, ... . die Arbeiten waren ca. 20 x 20 cm groß. Daraus ist dann meine Miniaturenserie entstanden. Für 2014-15 sind es Techniken. D. h. ein Mitglied nennt eine Technik, gibt eine Einführung dazu und eine Anleitung, eventuell Material. Bisher waren die Themen Cherokee-Leave-Printing, Oberflächengestaltung mit Organza, gebeizt und angesengt, Eco-Printing. Hierbei entstehen keine fertigen Arbeiten, sondern es geht darum, aus seiner Komfortzone herauszutreten und neue Techniken auszuprobieren.
Bisher haben wir zwei Jahrestreffen (2014 und 2015) organisiert und eine Ausstellung zusammen gemacht. Bei unserem ersten Jahrestreffen haben wir uns auch als Gruppe kennengelernt. Einzelne kannten sich vorher, als Gruppe kannten wir uns nicht. Wir haben uns auf Anhieb gleich ganz toll verstanden und eine Ausstellung geplant. Diese wurde dann im September 2014 im Textil- und Rennsportmuseum in Hohenstein-Ernstthal eröffnet. Hier hat Klaus dies sehr ausführlich dokumentiert.
Gleichzeitig wurden dort die Ausstellungen "Zeichen der Zeit", Kuratorin Gudrun Heinz und "An Ort und Stille – Textile Orte zum Verweilen" von Britta
Ankenbauer aus Leipzig eröffnet und ausgestellt.
Anlass unserer Ausstellung war ein Round Robin (RR), an dem wir 1 1/2 Jahre gemeinsam gearbeitet haben. Jedes Mitglied hat einen Anfangsblock in der Größe 30 x 30 cm gestaltet, thematische Grundlage war eine Redensart/Sprichwort/Gedicht. Alle zwei Monate wurde die Arbeit dann in einer vorher festgelegten Reihenfolge an das nächste Mitglied geschickt, das dann weiter zu diesem gesetzten Thema an dem Teil arbeitete. Begleitet wurden die Arbeiten von einem Werkbuch, in das jede/r seine Gedanken und Arbeitstechniken zu der jeweiligen Arbeit dokumentierte. Nach über einem Jahr hat man dann seine Ursprungsarbeit ergänzt um die Beiträge der Gruppenmitglieder zurück bekommen. Das war eine wirklich spannende und aufregende Erfahrung.
Dies war mein fertiger Round Robin. Nach dem Sprichwort der Cree-Indianer: "Erst wenn der letzte Fisch... dann werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann."
Die Jahrestreffen haben wir in Weißendiez in der Mitte Deutschlands abgehalten. Dort hat Martinas Bruder, der Bildhauer Mathias Rug, neben seiner Werkstatt ein tolles Seminarhaus, dass wir nutzen konnten. Das ist aber nicht alleine der Grund für die Ortswahl, sondern wir sind wirklich eine Gesamtdeutsche Gruppe. Die Mitglieder kommen ganz aus dem Westen, aus der Mitte Deutschlands, aus dem Norden, aus dem Osten. Da ist dieser Treffpunkt in der Mitte Deutschlands direkt am "Grünen Band" ideal.
Schnell waren wir uns bei unserem Treffen im Frühjahr 2015 einig, dass wir wieder einen Round Robin machen wollen. Diesmal zum Oberthema "Gemeinsames einer deutschen Gruppe". Dazu wählte wieder jede/r Teilnehmer/In einen Schwerpunkt.
2013-14 waren dies bei den Monatsarbeiten Begriffe, die einzelne Mitglieder auf Zuruf nennen, z. B. Jazz an einem Sommerabend, Baumrinde, Kreise, Wellen, ... . die Arbeiten waren ca. 20 x 20 cm groß. Daraus ist dann meine Miniaturenserie entstanden. Für 2014-15 sind es Techniken. D. h. ein Mitglied nennt eine Technik, gibt eine Einführung dazu und eine Anleitung, eventuell Material. Bisher waren die Themen Cherokee-Leave-Printing, Oberflächengestaltung mit Organza, gebeizt und angesengt, Eco-Printing. Hierbei entstehen keine fertigen Arbeiten, sondern es geht darum, aus seiner Komfortzone herauszutreten und neue Techniken auszuprobieren.
Bisher haben wir zwei Jahrestreffen (2014 und 2015) organisiert und eine Ausstellung zusammen gemacht. Bei unserem ersten Jahrestreffen haben wir uns auch als Gruppe kennengelernt. Einzelne kannten sich vorher, als Gruppe kannten wir uns nicht. Wir haben uns auf Anhieb gleich ganz toll verstanden und eine Ausstellung geplant. Diese wurde dann im September 2014 im Textil- und Rennsportmuseum in Hohenstein-Ernstthal eröffnet. Hier hat Klaus dies sehr ausführlich dokumentiert.
Gleichzeitig wurden dort die Ausstellungen "Zeichen der Zeit", Kuratorin Gudrun Heinz und "An Ort und Stille – Textile Orte zum Verweilen" von Britta
Ankenbauer aus Leipzig eröffnet und ausgestellt.
Anlass unserer Ausstellung war ein Round Robin (RR), an dem wir 1 1/2 Jahre gemeinsam gearbeitet haben. Jedes Mitglied hat einen Anfangsblock in der Größe 30 x 30 cm gestaltet, thematische Grundlage war eine Redensart/Sprichwort/Gedicht. Alle zwei Monate wurde die Arbeit dann in einer vorher festgelegten Reihenfolge an das nächste Mitglied geschickt, das dann weiter zu diesem gesetzten Thema an dem Teil arbeitete. Begleitet wurden die Arbeiten von einem Werkbuch, in das jede/r seine Gedanken und Arbeitstechniken zu der jeweiligen Arbeit dokumentierte. Nach über einem Jahr hat man dann seine Ursprungsarbeit ergänzt um die Beiträge der Gruppenmitglieder zurück bekommen. Das war eine wirklich spannende und aufregende Erfahrung.
Dies war mein fertiger Round Robin. Nach dem Sprichwort der Cree-Indianer: "Erst wenn der letzte Fisch... dann werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann."
Die Jahrestreffen haben wir in Weißendiez in der Mitte Deutschlands abgehalten. Dort hat Martinas Bruder, der Bildhauer Mathias Rug, neben seiner Werkstatt ein tolles Seminarhaus, dass wir nutzen konnten. Das ist aber nicht alleine der Grund für die Ortswahl, sondern wir sind wirklich eine Gesamtdeutsche Gruppe. Die Mitglieder kommen ganz aus dem Westen, aus der Mitte Deutschlands, aus dem Norden, aus dem Osten. Da ist dieser Treffpunkt in der Mitte Deutschlands direkt am "Grünen Band" ideal.
Schnell waren wir uns bei unserem Treffen im Frühjahr 2015 einig, dass wir wieder einen Round Robin machen wollen. Diesmal zum Oberthema "Gemeinsames einer deutschen Gruppe". Dazu wählte wieder jede/r Teilnehmer/In einen Schwerpunkt.
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- Junge Familie
- Väter-Mütter
- Ausbildung
- Heimat
- Frauen und Arbeitswelt
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